15. Oktober 2016

Birnenmal



Theo, 2



Hugo, 5


Selma, 9
Birnen hängen und fallen derzeit. Das Licht schwindet, der Hof ist klamm, die Stube quirlt über vor Leben. Da kommt ein Still-Leben gelegen. Zu Tisch ist es nie ruhig bei uns. Wenn, dann am ehesten beim Birnenmalen. »Wie geht das«, fragt ein Kind. »Man braucht fast nichts«, so meine Antwort. Die Wahrheit liegt darin, dies zu glauben und dem Raum zu schaffen. Der Strich ist wie eine Stimme hell und dunkel. Ich und Papier. Dann Birnen auf Papier.

-.-.-

In Erinnerung an Eberhard Heinicker
(* 3.8.1941, † 9.9.2016),
der mir mal anvertraute:
»Ich liebe es, Birnen zu malen«.

Aquarell, Eberhard Heinicker 2006

Kommentare:

  1. Oh, das ist auch eine wunderbare Art, einen Verlust zu verarbeiten...und ein Erinnerungsmal zu setzen. Meine Gedanken wandern zu dir.
    Herzlichst
    Astrid

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  2. Das habt Ihr schön gemacht und Du so schön gesagt!
    Lieben Lisagruß!

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  3. Wunderschön!
    Jetzt mag ich Birnen auch.

    Liebe Grüsse, Christa

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  4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  5. Zwei ganz wunderbare Aquarelle mit wirklich so schönen Worten von dir untermalt! Die Atmosphäre in eurer Stube kommt ein bisschen auch hier bei mir an.

    Unglaublich, ich öffne eben deine website und blicke auf die Birne, die ich gerade in diesem Moment esse..
    Lieben Gruß von Ulrike

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  6. Zwei ganz wunderbare Aquarelle mit wirklich so schönen Worten von dir untermalt! Die Atmosphäre in eurer Stube kommt ein bisschen auch hier bei mir an.

    Unglaublich, ich öffne eben deine website und blicke auf die Birne, die ich gerade in diesem Moment esse..
    Lieben Gruß von Ulrike

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  7. Oh wie fein bei Euch, die Erinnerung an den Großvater, Talent in allen Generationen. Wunderschön, ganz liebe Grüße und auf kommende Projekte! Freu mich schon.
    Grüße von Michaela

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  8. Vielen Dank fürs zeigen. Berührt mich sehr und macht gleichzeitig so viel Freude und Hoffnung. Tolle Künstler allesamt.

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  9. Das erinnert mich an meinen Großvater, der mir als Kind den Ribbeck zu Ribbeck im Haveland vorlas.
    LG, Stefanie

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    1. oh ja. dem ribbeck bin ich neulich auch »begegnet«. als ich mich sehr wundern musste, dass meine tochter ihn auswendig kann ... oder muss ... für die schule. das ist doch nen dingen. so langes teil ...

      die tabea grüßt

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  10. Mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen!!!

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  11. So wunderbar auf das Papier gezaubert!
    Bei uns dreht sich momentan recht viel um Birnen. Vor allen ein Birnenbaum sollte schon längst im Garten stehen.
    Danke für den schönen Einblick!

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    1. hallo frollein, lange nichts von dir gehört! da gehe ich dich gleich mal besuchen ;o) ja wir haben zwei alte birnenschrabnellen im garten. nichts zum essen.
      liebe grüße . tabea

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  12. Wie wunderschön! Das gefällt mir außerordentlich.
    LG
    Magdalena

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  13. die wunderfeinsten birnenbilder, die ich jemals sah - von allen dreien!! da scheint etwas vererbt worden zu sein...
    und wie gut, dass es solche erinnerungen gibt.
    liebe grüße, mano
    ... blogger hat mir diesen post einfach nicht gezeigt!!

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  14. Eines Tages hat mir Blogger einfach meine Linklisten geklaut, und dann habe ich eine Weile gebraucht, um wieder alle Lieblingsblogs zusammenzuklauben und zu besuchen...
    Eure Birnenmalereien sind so schön und inspirierend! Deine Tochter hat es so gut getroffen, aber auch Hugos Bild: Birne in Reinform! Toll.
    Ich wünsch Euch, dass es nicht zu schwer ist und dass freundliche Erinnerungen den Schmerz überwiegen...

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  15. schöne birnen, von alt und jung. grade die kinderversionen sind doch recht expressionistisch. ich hoffe den verlust vom anderen birnenmaler habt ihr gut verkraftet.

    vg doro

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  16. ich bin begeistert von eurem malenden generationenband. wie schön. möge er von oben zuschauen. alles liebe. eva

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Ich freue mich über Eure Worte! Fragen beantworte ich direkt im Blog. Persönliches könnt ihr mir auch gern mailen.