26. Februar 2013

Teil 3: Charakter – Hand und Strich




Alles auf Anfang. Nach der dritten Zeichenstunde (hier Teil 1 und Teil 2) habe ich mich immer noch gefragt: »Wie man wohl einen Zeichenkurs an einer Grundschule hält?« Ich erinnere mich an meine Ausbildung. Zeichenunterricht bestand aus Scribbel- und Duktusübungen. Zeichnen als Schulfach war Maloche. Es ging um Präzision, Perspektive, Vorgabe, Korrektur und Technik. Klar, dass ich das keiner Seele antun möchte. Ich zerlege meine Erfahrungen von damals: die Schule, den Unterricht, die Aufgaben, das Material, die Zeichnungen … was bleibt, was mach Sinn, macht Freude, bringt weiter, tut nicht weh? Duktus zum Beispiel. Duktus ist geblieben. Schon der Gedanke daran verbessert mein Zeichnen.

1. Zeile: Übung 1, 2 und 3
2. Zeile: Übung 4, rechts daneben freiwillige Variation

Zeichner, die Duktus haben, sind gute Zeichner. Duktus bestimmt den Charakter der Zeichnung. Mir gefällt das Wort Charakter im doppelten Sinn. Ein Zeichner möchte sein Thema, sein Temperament, sein Wesen in die Zeichnung legen. Zum anderen bezieht sich der Charakter auf den Strich des Zeichners. Jeder einzelne Strich kann Duktus und Charakter haben. Hier spielt es keine Rolle, wie alt oder jung der Zeichner ist.

»Meine Striche sehen alle gleich aus.« Woran liegt das? Eine verkrampfte Hand drückt gleichbleibend kräftig und geradlinig, sie hält sich nicht an Details auf. Eine verschüchterte Hand drückt kontinuierlich zaghaft, mit vielen Unterbrechungen, sie zögert vor schwungvollen Bewegungen. Kontrast belebt die Zeichnung. Öffnen wir unsere Augen für den Unterschied zwischen hell und dunkel und für all die Zwischentöne. Es gibt dicke und dünne Striche und ich kann diese unterschiedlich einsetzen. Verläufe, Graustufen, Facetten. Strich in Variation. Lasst uns Duktusübungen machen.


Husch, husch, weg mit dem Lineal. Wir erfreuen uns an handgezogenen Linien. Freie Linien sind ehrlich. Wir nehmen einen sehr weichen Bleistift. Er liegt ohne Kraft zwischen den Fingern, gerade so, dass er uns nicht runterfällt. Die erste zarte Linie zeichnet sich fast von selbst. 

Übung 1: Zeichne senkrechte Striche formatfüllend ins selbstgemalte Quadrat. Beginne mit dem hellsten Strich, den du zeichnen kannst. Mit zunehmenden Druck auf den Bleistift sollen deine Striche dunkler werden. Du zeichnest einen Verlauf. Der letzte Strich ist der dickste und dunkelste.

Übung 2 : Zeichne wieder senkrechte Striche ins Quadrat. Diesmal beginnst du den Strich sachte und dünn und drückst zunehmend fester auf. Oben ist der Strich nun hell und unten sehr dunkel. In jedem Strich ist ein Verlauf.

Übung 3: Zeichne kurze Striche waagerecht ins Quadrat. Starte oben links. Die erste Zeile beginnen wir mit sanften Strichen. Zeile für Zeile drücken wir fester auf. Am Ende haben wir eine »Wiese« mit einem Verlauf von hell zu dunkel.

Übung 4: Wir zeichnen einen zarten Kreis in die Mitte des Quadrates. Außerhalb des Kreises ziehen wir die hellsten und dünnsten Striche, innerhalb des Kreises setzen wir kräftige Striche. Strichanordnungen können Form geben.



Mit diesen kleinen Übungen möchten wir nun jede Zeichenstunde beginnen. Konzentriert und schnell vertiefen sich die Kinder. Es gibt sehr viele Fragen. Schnell merke ich, dass Wort »Duktusübung« ist ungeschickt gewählt. »Übung!« Allein das Wort reicht aus, um schlechte Gefühle zu vermitteln. Obwohl unser Duktus-Vorhaben sichtlich gut ankommt und die Kinder hoch motiviert und mit viel Energie bei der Sache sind, murrt es hi und da »Wann sind wir endlich damit fertig?«, »Darf ich jetzt was Richtiges malen?«


»Ich bin fertig, kann ich mir jetzt was aus der Kiste nehmen? Was ist in der Kiste? Bin ich fertig mit den Strichen? Habe ich das gut gemacht?« Ich habe ein Körbchen mit runden Sachen mitgebracht. Wir fingern herum. Bewegen den Knopf im Licht. Die Schatten wandern. »Im Schatten ist viel grau!« Wir beginnen mit der Kontur. Die Kontur begrenzt den Körper. Sie unterteilt sehr konkret: Hier ist Knopf, hier ist kein Knopf. Was macht die Rundungen sichtbar? »Schatten!«


Die Knöpfe nehmen auf dem Papier erstaunlich schnell Form an. Striche verdichten sich. Perlen und Glastropfen nehmen neben den Knöpfen Platz. »Oh nein, muss ich das jetzt mit Wasserfarbe anmalen?« Denk daran, setze den Druck des Stiftes ein. Siehst du, deine Striche sind alle gleich stark. Suche die Unterschiede zwischen den Formen. »Platt ist viel einfacher! Habe ich das richtig gemacht?« Wenn wir uns um Charakter in der Zeichnung bemühen, jedem Strich etwas mit auf dem Weg geben, wie soll das falsch sein?



Zeichenkurs Teil 3
Grundschule Seelitz, 2. bis 4. Klasse
November 2012 bis Januar 2013

Die kleine Serie:

Teil 3: Charakter – Hand und Strich

Kommentare:

  1. Ich möchte sofort mitmachen. Ich wünschte, ich hätte so einen tollen Zeichenunterricht genossen. Vielleicht hätte ich dann doch lieber Kunst studiert. So hatte ich spätestens nach dem Abi die Lust am Zeichnen verloren. Du leistest super Arbeit.

    LG,

    Nini

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  2. Bravo!
    Ein selbstbewusster Strich ist das A und O.
    Sag ich jetzt mal. Und Respekt vor deiner Arbeit.
    Puh, ich könnte das nicht, so viele Fragen und Kinder und "Ich kann das aber nicht!"....
    Also, echt toll!
    Liebe Grüsse!

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    1. vielen dank! ehrlich gesagt, würde ich mich auch nicht als lehrerin bezeichnen. nach den zwei schulstunden kann ich eigentlich nur noch duschen und für den rest des tages nichts mehr machen -ich wär ne super lehrkraft mit einer 90 minuten woche ;)

      du hast schon recht »ich kann das aber nicht und das ist blöd« sind sehr massiv und manchmal scheinbar unüberwindbar. es ist wohl die begeisterung fürs zeichnen und fürs kreativsein, die mich treibt. es geht einfach nicht ohne, ein unerlässlicher lebensmotor und eine energie von innen, die ich niemandem vorenthalten möchte. vielleicht eher missionarische tätigkeiten ;) und belohnt werde ich ja auch ... mit diesen herrlichen werken.

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  3. Jetzt wünsche ich mir, dass meine Kinder fünf Jahre jünger wären und du hier in der Nachbarschaft wohnst, warum habe ich das nicht hingekriegt? Die wissen gar nicht, was die da wahnsinniges Wichtiges lernen!
    Ich mache jetzt mal Listen...
    Grüße von Michaela

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  4. Hach Tabea, das sind schon wieder so tolle Bilder- gibst du auch Internet- Fernkurse? Vielleicht muss ich unserer großen Malerin einfach mal deine Beiträge hier zeigen :)
    Danke! Liebe Grüße, Tanja

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  5. Da juckt es gleich wieder in meinen Fingern. Duktusübungen habe ich geliebt! Die Zeichnungen der Kinder sind wunderbar! Tolle Arbeit, Tabea!!! LG, Annette

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  6. Ich mag deine Zeichenkurs Artikel sehr! So inspirierend. Möchte man gleich selbst wieder den Stift zur Hand nehmen. Toll!

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  7. Deine Zeichenreihe ist großartig! Du machst das so toll … Liebe Grüße!

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  8. Was für eine wunderbare und lehrreiche Reihe.
    Vielleicht sollte ich mitmachen, bei mir ist da vieles im Argen.
    Sei ganz lieb gegrüßt von Nina und hab einen schönen Tag.

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  9. liebe tabea, deine zeichenkurseinblicke sind so schön, so durchdacht, so feinsinnig, so brauchbar.
    ein danke von einer großen freundin des gut gesetzten strichs.
    °°°ulma

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  10. Wie toll beschrieben. bei Dir hätt ich aich gerne zeichnen gelernt. Früher hatte ich natürlichen Duktus. Durch die Arbeit mit Tuschestiften und die dabei notwendige Duktusabwesenheit ist mir das etwas verlorengegangen.
    Ich sollte wieder mehr mit 3B arbeiten, zumindest bei der Skizze. Nachdem mir jahrelang gesagt wurde, ich müsste unbedingt CAD lernen, weil niemand mehr von Hand zeichenn würde, hat mir letzthin ein Kunde gesagt, er wäre so begeistert von dem lebendigen, ausdrucksstarken Charakter meiner Handzeichnungen (die ja nur Pläne sind). Ob wohl im Zuge des Handmade-Booms auch die Handzeichnung ein Revival erlebt, weil sie eindeutig mehr Charakter hat als die Computerzeichnung? Ich würd es mir wünschen. :-)

    Herzlich, Katja

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    1. ja ich wäre dafür. wenn wer den großen stecker zieht, was bleibt da übrig? programme sind freilich schneller, haben ihre vorteile und man muss sie auf ihre weise ja auch beherrschen. ich zeichne gerne in painter. wobei dort die gleichen gesetze gelten, wie auf papier. vielleicht ist es die abwechslungsvolle anwendung, die anspricht. wellen. ich möchte jetzt nicht über mode sprechen. und ich pflege gern den gedanken, dass es im notfall ein blatt papier und ein bleistift auch tun.

      und die sache mit dem unterricht. meiner meinung nach geht es nur darum, zu eröffnen. ich gebe ja kein ziel vor, vielleicht eher wege ... oder nein, es geht ums laufenlernen. worin auch immer. und da soll jeder seinen eigenen gang entwickeln. also komme ich mir etwas unwohl vor, in der rolle einer lehrerin. bin ich ja nicht. ich bin bloß begeistert von was.

      ;) t

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    2. Was gibt es für bessere Voraussetzungen für die Lehre als Begeisterung für sein Metier? Meiner Meinung nach macht genau das einen guten Lehrer aus. Es gibt doch das Sprichwort, dass nur der Feuer in anderen entfachen kann, der selber brennt. Wer nicht brennt für seine Sache, der wird auch niemals jemand anderem vermitteln können, dass es Spaß machen kann, etwas zu lernen. Begeisterung steckt an.
      Und leider hab ich in meienr Schullaufbahn nur sehr sehr selten lehrer erlebt, die gebrannt haben für ihr Fach - aber da war die Thematik auf einmal spannend, auch wenn sie eigentlich recht trocken war. Ich erinner mich da an eine spröde Erdkundelehrerin, die so enthusiastisch von der Erde dun ihren Schätzen erzählt hat, dass ich nie eingeschlafen bin (in Geschichte, Wirtschaft, Latein, Sozialkunde und Deutsch eher die Regel) im Unterricht und mich mitbegeistern konnte. Eine Auszeichnung. :-)

      LG, Katja

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    3. Katja, ja das hast du Recht: Ums Feuer entfachen geht es und das fällt so vielen so schwer.

      Und Tabea - genau das ist es ... die möglichen Wege aufzeigen, ein Werkzeug mit auf diesen Weg geben und dann schauen, was jeder daraus macht.
      Und lehren kannst du deswegen trotzdem ... nämlich Augen und Sinne offen zu halten. Und nicht nach dem ersten Strich aufzugeben, nicht imemr zu vergleichen, sondern einen eigenen Stil zu finden.

      Wann startet dein Online-Kurs für die Großen nochmal? :-)

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    4. Begeisterung steckt an! Weil sie echt ist! Und Kinder spüren Echtheit, auch wenn sie ihren (erlernten!) Klischees folgen. Tabea, aber du siehst doch - herrliche "echte" Zeichnungen... Ich halte mich nicht für altmodisch, aber neuerdings redet man davon den Kindern die Schreibschrift ersparen zu wollen, weil man die doch heute nicht mehr braucht... Morgen ist dann Musik und übermorgen Kunst dran auszufallen - verzweckte Kindheit auf einen Markt oder eine "Karriere" hin, die heute völlig im Nebel liegen... Tabea, ich kann dich auch nur bestärken! (Ich unterrichte seit vielen Jahren und auch mir geht es immer noch so - danach kann man mich mal - ich bin so was von leer und gleichzeitig so erfüllt...) LG Ghislana (die dann auch an deinem OnlineKurs für die Großen teilnimmt... - ich teile das Schicksal der in der Schule wegen "falschen" Strichs und "falscher" Farben ausgebremsten Zeichner - nur die Kreativität habe ich mir nicht austreiben lassen ;-))

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    5. ja da fehlt das vertrauen in die kinder. die sind doch nicht blöd. ich verstehe das nicht, das bedürfnis, alles was mit kultur zu tun hat, einkürzen zu wollen. das mit dem schreibschrift-abschaffen ist sehr tragisch. überhaupt darüber nachzudenken. neulich habe ich gehört, dass man schülern nicht zutraut, dass sie in einer ausstellung eine landkarte lesen können. daher wird die landkarte weggelassen.

      ich habe nen vollschulschaden erlitten. wenn also wer sagt, die schule sei heutzutage schlechter geworden, dann ... kann ich nur sagen, sie war vor 30 jahren schon zum grausen. für mich. die kreativität habe ich mir nicht austreiben lassen, weil ich sie nie mit schule in verbindung gebracht habe. ich habe zuhause gemalt, gebastelt und gewerkelt ... und in der schule der kunstunterricht war für mich was ganz anderes. ist mir erst viele jahre später aufgefallen, diese wunderliche trennung. hat mich vielleicht gerettet.

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  11. Wundervoll, wie du den Kindern das Zeichnen näher bringst...ich kann mich nicht erinnern, dass wir in der Schule so etwas beigebracht bekommen haben! Dass Kinder manchmal ihren eigenen Kopf haben, ist ...glaube ich...normal. LG Lotta.

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  12. Ui, ich habe überhaupt keine Ahnung von Duktus u. Scribbel :))) Hört sich lustig an!
    Aber die Zeichnungen sind mal wieder super!!! Die Kinder können stolz auf sich und auf die "Lehrerin" sein! Ich hatte heute auch eine Doppelstunde Unterricht in der Grundschule (obwohl ich keine Lehrerin bin) und auch mir raucht der Schädel ;)
    `Bewundere die Gabe der Lehrer/innen, den vielen mitteilungsfreudigen "Schnuten" Rede und Antwort zu stehen und dabei den roten Faden nicht zu verlieren!
    LG und ich bin sehr gespannt auf die Frühlingspostliste!!!
    Von Annette

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  13. Das ist sehr schön, so erhalte ich eine kleine Fortbildung für meine Arbeit mit Kindern und du schreibst so motivierend. Danke Tabea! Liebe Grüße von Rana - ich geh jetzt mal üben ;-)

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  14. Liebe Tabea,

    ohja, man sieht, dass du begeistert bist, am Wissen weitergeben. Wie sehr freue ich mich für die Kinder, denn genau diese Leidenschaft sollte jemand mitbringen, der einem eine leichte Hand beim Zeichnen beibringen möchte.

    Mich haben nicht viele Lehrer beeindruckt, aber meine Zeichenlehrerin konnte das. So wie du. Und sie hat dieses Feuer für Kreativität wohl für immer in mir entfacht.

    Eines Tages werden die Kinder wohl das Selbe über dich sagen, da bin ich mir sicher. Und was gibt es Schöneres, als so in Ehren gehalten zu werden, weil man einfach, das was man vermitteln wollte, gelebt hat.

    Einen lieben Gruß

    Katja

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    1. vielleicht ist der kurs zu kurz. sind immer nur kurseinheiten mit viel pause dazwischen. wobei ich merke, dass die kinder, die zum zweitenmal dabei waren, vertrauter mit dem ablauf/zeichnen umgehen.

      ich kenne das gefühl, das katja beschreibt. es gab auch bei mir nur sehr wenige lehrer/menschen, die mir in positiver erinnerung geblieben sind.

      und hey, du bist schon die dritte in meinem imaginären kurs ;)

      liebe grüße . tabea

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    2. Na dann, wann geht´s los? Mein Stift ist gespitzt ...

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    3. Stifte in 3B muss ich erst besorgen... ;-)

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    4. Ich möchte auch mitmachen! Alles, was ich übers Zeichnen weiß, stammt aus Knaurs Mal-und Zeichenbuch und ein paar Zeitschriften. Im Kunstunterricht wurde nichts an Technik vermittelt, aber wir sollten alles können! Wie gut, dass ich in der Oberstufe Musik nehmen konnte...
      Bleistifte in allen Härtegraden habe ich schon :), und auch eine neues Notizbuch, gekauft im letzten Jahr, um mal wieder zeichnen zu üben...
      Allerdings finde ich, dass ich auch aus Deinen Berichten von der Arbeit mit den Kindern viel lernen kann. Ich wünschte nur, meine hätten so eine Möglichkeit gehabt.
      LG, Mirabell

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  15. Ich setze mich auch auf die virtuelle Bank und mache mit, heimlich, ganz hinten, mit meinem dicken tschechoslovakischen Fallminenstift ;-)

    Liebe Grüße,
    Mond

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  16. So viel Begeisterung! Wie toll für die Kinder! Wer soviel Herz vermitteln kann, soviel Feuer entfachen kann, ist eine begnadete Lehrerin!
    Liebe Grüße
    Dania

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  17. liebe tabea, ich hab erst im alter von 30 wieder angefangen, kreativ zu werden. vorher war mir durch die schule so alles ziemlich versaut worden. danach hatte ich in vielen workshops und kursen solche wunderbaren lehrerInnen wie dich!
    es gibt kein richtig oder falsch in der kunst!!
    wieder mal ein großes dankeschön für deine zeichenstunde!
    mano

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    1. ps: die schachtelfamilie ist nicht meine!

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  18. Liebe Tabea, schon von Ferne bekomme ich Lust auf's Zeichnen! Was für ein Glück für jene Kinder! An derlei "Übungen" kann ich mich überhaupt nicht erinnern. So etwas gab es bei uns nicht - aber die Urteile über meine Bilder, die oft "falsch" waren, die gab es und sie wirken offenbar sehr nachhaltig. Ich sehe aber eine echte Chance, dass mich Dein Zeichenkurs hier wieder ans Papier bringt, dankesehr! Ähnliche Erfahrungen hatte ich übrigens im Deutschunterricht... aber da habe ich Mittel und Wege gefunden... Herzliche Grüße, Marja

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  19. Ah so wunderbar so wunderbar...ich möchte auch gleich Striche und Kreise ziehen und schraffieren und wischen...ich mach das VIEL zu selten, wird mir gerade klar... Liebste Grüße, Anette

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  20. Ich bin begeistert, da wär ich auch gern dabei! Tolle Inspiration, herzlichen Dank! LG, Anu

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  21. Mir hat es gerade richtig Spass gemacht deinen Post zu lesen. Sein Wissen kindgerecht zu verpacken und so verständlich rüber zu bringen, ist schon eine Kunst für sich. Und in den kleinen Aufgaben liegt die Würze. Etwas aufmerksam zu betrachten und es umzusetzen ...! Eine tolle Aufgabe! ;-)
    LG
    Claudia

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  22. Wow, Taeba, du kannst ja richtig gut erklären und darstellen. Das ist ein super Post. Da könnte vlt sogar ich mal was zeichnen.
    Liebe Grüße . Wieczora (◔‿◔) | Mein Fotoblog

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  23. Das ist sehr spannend zu lesen. Begeisterung allein genügt glaube ich nicht, man muss auch anleiten können oder die Vorgaben richtig setzen. Wenn ich hier im kleinen Kreis Kindern etwas zeigen wollte, brannte ich lichterloh vor Begeisterung und sagte: Ihr könnt alles benutzen, alles ist erlaubt. Das führte dann nicht zu viel. Ich hätte die Materialien und die Vorgehensweisen viel mehr beschänken müssen, und was weiß ich sonst noch alles. Bin eben keine Lehrerin, das habe ich gerlernt. Daher lese ich deine Erfahrungen gern.

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    1. als ich den kurs begann, hatte ich kein fertiges konzept. in jeder stunde habe ich was neues dazugelernt, im umgang mit den kindern und habe es angepasst. das reduzieren ist wirklich sehr wichtig. das zeichenen aus dem kopf zum beispiel hat gar nicht geklappt. die erfahrung musste ich machen. die kinder haben sehr unterschiedliche entwicklungsstände. das zeichenen von stillleben ist ein guter ansatz, da es jedes kind da abholt wo es ist.

      liebe grüße . tabea

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  24. Deine Berichte rufen so viele schöne Erinnerungen an die Zeichenkurse meines Studiums hervor! Seit kurzem habe ich auch wieder ein Skizzenbuch und versuche mehr zu zeichnen.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.

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